Aktueller Artikel:
Von Pferdeherden und dem kotzenden Einhorn

01
Von Pferdeherden und dem kotzenden Einhorn
Beantworte dir ehrlich die Frage: Steckt ein Einhorn in dir?
Autor:
Kevin Jung
Veröffentlicht
14.02.2026
Lesezeit
4 Minuten
Kategorie:
Inside
Von Pferdeherden und dem kotzenden Einhorn
Ein sonniger Sommertag. Du fährst mit dem Auto an einer Weide vorbei.
Viele schöne Pferde. Braune, schwarze, große, kleine. Kräftig, gepflegt, geschniegelt.
Du denkst dir: Schön.
Ein gutes Gefühl. Mehr aber auch nicht.
Und dann siehst du es.
Zwischen all den braunen, schwarzen, großen und kleinen Pferden steht ein kotzendes Einhorn.
Weißes Fell. Bunte Mähne. Laut. Sehr laut, weil es ja gerade… kotzt.
Und auf dem Kopf: ein echtes, gezwirbeltes Horn.
Bämm. Aufmerksamkeit.
Jetzt stell dir vor, der Pferdebesitzer kommt auf dich zu und sagt:
„Hey, ich möchte dir eines der Tiere schenken, die du gerade gesehen hast.
Über welches möchtest du mehr erfahren?“
Seien wir ehrlich:
Du wirst zu 1000 % das Einhorn wählen.
Ist das echt?
Wie bist du an ein Einhorn gekommen?
Woher kommt es?
Warum ist es bunt?
Kann es zaubern?
Und… warum kotzt es eigentlich?
Und genau darum geht es.
Dieses eine besondere Tier – selbst wenn es gerade kotzt – bleibt im Kopf.
Es weckt Neugier.
Es sorgt für Gesprächsstoff.
Es bleibt hängen.
Alle anderen Pferde?
So schön, so stark und so perfekt sie auch sein mögen – sie verschwinden in der Masse.
Vergessen. Austauschbar. Nett, aber egal.
Und jetzt die eigentliche Frage:
Warum machen so viele Unternehmen genau das Gegenteil mit ihrer Marke?
In jeder Branche gibt es Pferdeherden.
Und in jeder Branche gibt es Platz für ein Einhorn.
Eine Marke kann sich auf ganz unterschiedliche Weise unterscheiden:
durch provokantes Wording in einer konservativen Branche
durch eine Farbwelt, die niemand sonst nutzt
durch Haltung statt Hochglanz
durch Markenversprechen, die nicht nur auf der Website stehen, sondern wirklich gelebt werden
durch Ecken, Kanten, Mut und Persönlichkeit
Was Unternehmen aber viel zu oft tun:
Sie versuchen auszusehen wie die anderen Pferde.
Nicht aufzufallen. Bloß nichts falsch zu machen. Lieber „branchenüblich“.
Im Unternehmerkontext heißt das fast immer:
Die Entscheidung fällt über den Preis.
(Entschuldigung: über Kosteneffizienz.)
Und genau da willst du nicht landen.
Was du willst, ist etwas ganz anderes:
Dass Kunden – und übrigens auch zukünftige Mitarbeiter – von sich aus mehr über dich wissen wollen.
Dass sie neugierig sind, ohne schon viel über dich zu wissen.
Dass sie ein Gefühl haben. Eine Meinung. Ein Bild im Kopf.
Du kennst die Deutsche Telekom.
Wäre sie so erfolgreich, so wiedererkennbar, so präsent,
wenn sie nicht magenta wäre?
Nein. Natürlich nicht.
Diese eine Corporate Colour war ein Grundstein für den Unternehmenserfolg.
Ein Farbton, der dafür gesorgt hat, dass Marketingmenschen (wie wir) kreativ werden mussten.
Eine Farbe, die heute jeder sofort mit der Telekom verbindet – ganz ohne Logo.
Magenta ist ihr Einhorn.
Und jetzt zurück zu dir.
Beantworte dir ehrlich die Frage:
Steckt ein Einhorn in dir?
Eines, das auffällt.
Eines, das polarisiert.
Eines, das vielleicht nicht jedem gefällt.
Auch…
wenn es manchmal kotzen muss?
Denn genau das ist Branding. 🦄
Aktueller Artikel:
Von Pferdeherden und dem kotzenden Einhorn

01
Von Pferdeherden und dem kotzenden Einhorn
Beantworte dir ehrlich die Frage: Steckt ein Einhorn in dir?
Autor:
Kevin Jung
Veröffentlicht
14.02.2026
Lesezeit
4 Minuten
Kategorie:
Inside
Von Pferdeherden und dem kotzenden Einhorn
Ein sonniger Sommertag. Du fährst mit dem Auto an einer Weide vorbei.
Viele schöne Pferde. Braune, schwarze, große, kleine. Kräftig, gepflegt, geschniegelt.
Du denkst dir: Schön.
Ein gutes Gefühl. Mehr aber auch nicht.
Und dann siehst du es.
Zwischen all den braunen, schwarzen, großen und kleinen Pferden steht ein kotzendes Einhorn.
Weißes Fell. Bunte Mähne. Laut. Sehr laut, weil es ja gerade… kotzt.
Und auf dem Kopf: ein echtes, gezwirbeltes Horn.
Bämm. Aufmerksamkeit.
Jetzt stell dir vor, der Pferdebesitzer kommt auf dich zu und sagt:
„Hey, ich möchte dir eines der Tiere schenken, die du gerade gesehen hast.
Über welches möchtest du mehr erfahren?“
Seien wir ehrlich:
Du wirst zu 1000 % das Einhorn wählen.
Ist das echt?
Wie bist du an ein Einhorn gekommen?
Woher kommt es?
Warum ist es bunt?
Kann es zaubern?
Und… warum kotzt es eigentlich?
Und genau darum geht es.
Dieses eine besondere Tier – selbst wenn es gerade kotzt – bleibt im Kopf.
Es weckt Neugier.
Es sorgt für Gesprächsstoff.
Es bleibt hängen.
Alle anderen Pferde?
So schön, so stark und so perfekt sie auch sein mögen – sie verschwinden in der Masse.
Vergessen. Austauschbar. Nett, aber egal.
Und jetzt die eigentliche Frage:
Warum machen so viele Unternehmen genau das Gegenteil mit ihrer Marke?
In jeder Branche gibt es Pferdeherden.
Und in jeder Branche gibt es Platz für ein Einhorn.
Eine Marke kann sich auf ganz unterschiedliche Weise unterscheiden:
durch provokantes Wording in einer konservativen Branche
durch eine Farbwelt, die niemand sonst nutzt
durch Haltung statt Hochglanz
durch Markenversprechen, die nicht nur auf der Website stehen, sondern wirklich gelebt werden
durch Ecken, Kanten, Mut und Persönlichkeit
Was Unternehmen aber viel zu oft tun:
Sie versuchen auszusehen wie die anderen Pferde.
Nicht aufzufallen. Bloß nichts falsch zu machen. Lieber „branchenüblich“.
Im Unternehmerkontext heißt das fast immer:
Die Entscheidung fällt über den Preis.
(Entschuldigung: über Kosteneffizienz.)
Und genau da willst du nicht landen.
Was du willst, ist etwas ganz anderes:
Dass Kunden – und übrigens auch zukünftige Mitarbeiter – von sich aus mehr über dich wissen wollen.
Dass sie neugierig sind, ohne schon viel über dich zu wissen.
Dass sie ein Gefühl haben. Eine Meinung. Ein Bild im Kopf.
Du kennst die Deutsche Telekom.
Wäre sie so erfolgreich, so wiedererkennbar, so präsent,
wenn sie nicht magenta wäre?
Nein. Natürlich nicht.
Diese eine Corporate Colour war ein Grundstein für den Unternehmenserfolg.
Ein Farbton, der dafür gesorgt hat, dass Marketingmenschen (wie wir) kreativ werden mussten.
Eine Farbe, die heute jeder sofort mit der Telekom verbindet – ganz ohne Logo.
Magenta ist ihr Einhorn.
Und jetzt zurück zu dir.
Beantworte dir ehrlich die Frage:
Steckt ein Einhorn in dir?
Eines, das auffällt.
Eines, das polarisiert.
Eines, das vielleicht nicht jedem gefällt.
Auch…
wenn es manchmal kotzen muss?
Denn genau das ist Branding. 🦄
Aktueller Artikel:
Von Pferdeherden und dem kotzenden Einhorn

01
Von Pferdeherden und dem kotzenden Einhorn
Beantworte dir ehrlich die Frage: Steckt ein Einhorn in dir?
Autor:
Kevin Jung
Veröffentlicht
14.02.2026
Lesezeit
4 Minuten
Kategorie:
Inside
Von Pferdeherden und dem kotzenden Einhorn
Ein sonniger Sommertag. Du fährst mit dem Auto an einer Weide vorbei.
Viele schöne Pferde. Braune, schwarze, große, kleine. Kräftig, gepflegt, geschniegelt.
Du denkst dir: Schön.
Ein gutes Gefühl. Mehr aber auch nicht.
Und dann siehst du es.
Zwischen all den braunen, schwarzen, großen und kleinen Pferden steht ein kotzendes Einhorn.
Weißes Fell. Bunte Mähne. Laut. Sehr laut, weil es ja gerade… kotzt.
Und auf dem Kopf: ein echtes, gezwirbeltes Horn.
Bämm. Aufmerksamkeit.
Jetzt stell dir vor, der Pferdebesitzer kommt auf dich zu und sagt:
„Hey, ich möchte dir eines der Tiere schenken, die du gerade gesehen hast.
Über welches möchtest du mehr erfahren?“
Seien wir ehrlich:
Du wirst zu 1000 % das Einhorn wählen.
Ist das echt?
Wie bist du an ein Einhorn gekommen?
Woher kommt es?
Warum ist es bunt?
Kann es zaubern?
Und… warum kotzt es eigentlich?
Und genau darum geht es.
Dieses eine besondere Tier – selbst wenn es gerade kotzt – bleibt im Kopf.
Es weckt Neugier.
Es sorgt für Gesprächsstoff.
Es bleibt hängen.
Alle anderen Pferde?
So schön, so stark und so perfekt sie auch sein mögen – sie verschwinden in der Masse.
Vergessen. Austauschbar. Nett, aber egal.
Und jetzt die eigentliche Frage:
Warum machen so viele Unternehmen genau das Gegenteil mit ihrer Marke?
In jeder Branche gibt es Pferdeherden.
Und in jeder Branche gibt es Platz für ein Einhorn.
Eine Marke kann sich auf ganz unterschiedliche Weise unterscheiden:
durch provokantes Wording in einer konservativen Branche
durch eine Farbwelt, die niemand sonst nutzt
durch Haltung statt Hochglanz
durch Markenversprechen, die nicht nur auf der Website stehen, sondern wirklich gelebt werden
durch Ecken, Kanten, Mut und Persönlichkeit
Was Unternehmen aber viel zu oft tun:
Sie versuchen auszusehen wie die anderen Pferde.
Nicht aufzufallen. Bloß nichts falsch zu machen. Lieber „branchenüblich“.
Im Unternehmerkontext heißt das fast immer:
Die Entscheidung fällt über den Preis.
(Entschuldigung: über Kosteneffizienz.)
Und genau da willst du nicht landen.
Was du willst, ist etwas ganz anderes:
Dass Kunden – und übrigens auch zukünftige Mitarbeiter – von sich aus mehr über dich wissen wollen.
Dass sie neugierig sind, ohne schon viel über dich zu wissen.
Dass sie ein Gefühl haben. Eine Meinung. Ein Bild im Kopf.
Du kennst die Deutsche Telekom.
Wäre sie so erfolgreich, so wiedererkennbar, so präsent,
wenn sie nicht magenta wäre?
Nein. Natürlich nicht.
Diese eine Corporate Colour war ein Grundstein für den Unternehmenserfolg.
Ein Farbton, der dafür gesorgt hat, dass Marketingmenschen (wie wir) kreativ werden mussten.
Eine Farbe, die heute jeder sofort mit der Telekom verbindet – ganz ohne Logo.
Magenta ist ihr Einhorn.
Und jetzt zurück zu dir.
Beantworte dir ehrlich die Frage:
Steckt ein Einhorn in dir?
Eines, das auffällt.
Eines, das polarisiert.
Eines, das vielleicht nicht jedem gefällt.
Auch…
wenn es manchmal kotzen muss?
Denn genau das ist Branding. 🦄


